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Ein weinendes Lächeln

„Der Tod existiert nicht als das Gegenteil des Lebens sondern ist ein Bestandteil des Lebens“. Mit diesem Leitmotiv gestaltete der japanische Autor Haruki Murakami im Jahre 1987 seinen Roman „Naokos Lächeln“, welcher auf den ersten Blick zwar wie eine simple Liebesbeziehung eines Studenten zu zwei unterschiedlichen Frauen zu sein scheint, in Wirklichkeit jedoch philosophische Poesie ist, die die Probleme eines jungen Studenten aufzeigt. Ein weinendes Lächeln weiterlesen

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In ein modernes Märchen hineingezogen

Haruki Murakami verführt den Leser in „Kafka am Strand“ in eine fantastische Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

Der Jugendliche Kafka Tamura reißt in der Nacht auf seinen fünfzehnten Geburtstag von zuhause aus und fährt in das Städtchen Takamatsu, in der er nach kurzer Zeit in der hiesigen Bibliothek leben kann, die er zuvor schon täglich besucht hat.
Der Grund seines Ausrisses ist vorerst unklar, der Leser weiß zu Beginn nur, dass es etwas mit einer Prophezeiung zu tun hat, die (wie im späteren Verlauf klar wird) stark der von Ödipus ähnelt (er solle seinen Vater umbringen und mit seiner Mutter (sowie seiner Schwester) schlafen). In ein modernes Märchen hineingezogen weiterlesen