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Poe legt zu scherzen auf

Mit der doch sehr amüsanten und vor allem gesellschaftskritischen Kurzgeschichte „Streitgespräch mit einer Mumie“ hat sich Edgar Allan Poe wohl einen sehr lustigen Scherz erlaubt.
Alles fängt (mal wieder) mit einem namenlosen Protagonisten an, welcher an dem aktuellen Abend ausnahmsweise früh zu Bett gehen wollte. Doch dann wird er geradewegs von einem gewissen Dr. Ponnonner (welch ein Wortspiel „upon hour“) geweckt, der kürzlich die Erlaubnis bekommen hat einen vor 8 Jahren gefundenen Sarkophag zu öffnen, in dem sich eine Mumie befindet.
Unser Protagonist wird also, neben ein paar weiteren Personen die im archäologischen Bereich arbeiten, gerufen, um dieses Spektakel mitzuerleben.

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Von Liebe und Hass


Mit der 1843 publizierten Kurzgeschichte „Das verräterische Herz“ schildert Edgar Allan Poe einen eher ungewöhnlichen Mord bzw. den Bericht eines Verrückten.

Viele Morde werden aus Wut, Hass und Habgier begangen, sie haben einen böswilligen Hintergedanken, der oftmals plausibel begründet werden kann. In der Kurzgeschichte „Das verräterische Herz“ trifft der Leser jedoch auf eine Straftat, die lediglich auf Äußerlichkeiten beruht. Von Liebe und Hass weiterlesen

Hinter geschlossenen Türen

Kurzrezension: Mit der Kurzgeschichte „Die Morde in der Rue Morgue“ schafft Edgar Allan Poe im Jahre 1841 die erste Detektivgeschichte.

C. Auguste Dupin ist ein Mensch mit unglaublich guter Aufnahmefähigkeit, er beobachtet und kombiniert, und kann so mit viel Scharfsinn die eigentümlichsten Kriminalfälle aufdecken.
Unser Protagonist lebt derzeit in Frankfreich und bezieht mit einem neu gewonnenen Freund ein Haus in der Hauptstadt Paris, als er einen Bericht über einen Doppelmord in der Zeitung liest. Der Fall handelt von zwei Frauen, Mme Esplanaye und ihrer Tochter, die beide mit hoher Gewalteinwirkung in ihrer Wohnung im vierten Stock umgebracht wurden. Der Raum war verschlossen, sodass sich nicht erklären lässt, wie der Mörder aus der Wohnung fliehen konnte ohne entdeckt zu werden – denn kurze Zeit später wurde sich bereits von einigen Ohrenzeugen und der Gendarmerie Zugang zum Raum verschafft. Dupin, der sich durch die Zeugenaussagen einen Eindruck vom Geschehen machen konnte, erhascht daraufhin einen Blick auf den Tatort. Durch einzelne Hinweise, die selbst sein Freund nicht im ersten Moment wahrnimmt, kommt er zu dem Fazit, dass kein Mensch diese Greueltat vollbracht haben kann, sondern ein übermächtiges Tier – ein Orang-Utan.

„Die Morde in der Rue Morgue“ stellt die erste richtige Detektivgeschichte der literarischen Neuzeit dar, und gilt als Inspirationsquelle für weitere Kriminalgeschichten wie bspw. die Sherlock Holmes Fälle des Autors Sir Arthur Conan Doyle. Zudem trifft der Leser hier erstmals auf das Prinzip des „Mordes im geschlossenen Raum“, was den Fall in jedem Fall sehr rätselhaft und mysteriös wirken lässt. Auch diese Technik findet sich heute in vielen Detektivgeschichten wieder. Die Aufklärung des Mordes mag dennoch verwirrend sein – denn kein normaler Mensch geht davon aus, dass ein entlaufener Orang-Utan eine solch schreckliche Tat vollbringt. Poe zeigt hier, dass er nicht ausschließlich gruselige Gothic-Geschichten schreibt, sondern auch eine gut kalkulierte Kriminalgeschichte mit einem interessanten Plot präsentieren kann.

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Die Morde in der Rue Morgue (gebunden)

Once upon a midnight dreary

Okay, der Film „The Raven“ erscheint erst am 13. September 2012 in Deutschland. Dennoch ist der Film doch mal die perfekte Gelegenheit sämtliche Erzählungen Poe’s zu lesen, zu rezensieren und sich entsprechend auf den Film vorzubereiten.

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