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Ein Leben für die Literatur

Reich-Ranicki-Mein-LebenSelten schaffe ich es, ein Buch binnen weniger Tage durchzulesen, indem ich es wie Luft einatme, darüber reflektiere und auch noch beschließe eine kleine aber feine Rezension darüber zu schreiben. Noch seltener kommt man sicherlich nur dazu, eine Kritik bzw. Rezension über das Werk eines Kritikers zu verfassen, der die Literatur so maßgeblich verändert hat wie der 2013 verstorbene Marcel Reich-Ranicki. Die Jenigen, die glaubten, dass dieser Mann nur kritisieren kann, solle sich seine Autobiographie „Mein Leben“ durchlesen, und selbst feststellen, dass dieser Mann nicht nur lesen und urteilen konnte, sondern auch selbst so famos des Schreibens mächtig war, dass  er seinen Lesern sein schicksalhaftes und vor allem von Glück geprägtes Leben so auftischen kann, wie als wenn man live dabei gewesen wäre. Ein Leben für die Literatur weiterlesen