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Bald sind endlich Ferien!

In fast jedem Studiengang ist das ja leider so, dass die Klausuren in der letzten Semesterwoche geschrieben werden. Nachdem ich nun schon einige Zeit keine Poe-Rezension mehr mangels Motivationsproblemen und Lern- und Lesefaulheit geschrieben habe (ja, ich wollte absolut einmal nichts lesen), geht es hier nun endlich weiter mit einigen Rezensionen.

Was erwartet den würdigen Leser in den Ferien (12.07.-15.10.)?
Auf jeden Fall mehr Filmlisten (wir haben uns da schon was ausgedacht) und Filmrezensionen sowie eine allwöchentliche Sneak-Preview Rezension über höchst aktuelle Kinofilme die in der Sneak im Marburger Cineplex laufen.

Zudem werden die Ferien und die damit verbundene Freizeit in jedem Fall genutzt um weiter an der Literaturliste und der anstehenden Challenge (man schaue auf den Challenge-Reiter über dem Header) zu arbeiten.

Desweiteren gibt es gegen Ende der Ferien eine Rezension eines Buches, auf welches ich mich ganz besonders freue, und zwar das kooperative Buch „Abgeschnitten“ von Sebastian Fitzek und Sebastian Tsokos. Das Buch erscheint am 26.09.!

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Die Diskussion zu „Was gesagt werden muss“

Das kürzlich von Günter Grass veröffentlichte Gedicht „Was gesagt werden muss“ ging in den letzten Tagen durch die Medien wie keine andere literarische oder politische Publikation.
Ich habe die Diskussion die letzten Tage mitverfolgt und mich auf dem laufenden gehalten, nicht nur, weil Günter Grass Literaturnobelpreisträger ist, sondern auch, weil er eine einschlägige Vergangenheit in der Waffen-SS hatte (was ja selbst schon vor einigen Jahren zu einem Skandal geführt hat).

Keine Frage, Werke wie „Die Blechtrommel“ zählen als literarische Meisterwerke, dennoch rückt das veröffentlichte Gedicht den Autor in sehr schlechtes Licht.

Link zu dem Gedicht

Das, was für viele Menschen auf den ersten Blick als fremdenfeindliches Statement gesehen wird (selbst wenn Grass beteuert selbst viele Juden zum Freund zu haben), wirkt in meinen Augen viel mehr als Statement zum Schicksal des Deutschen in der Gegenwart. Es geht meiner Meinung nach nicht alleine darum, dass es einen Krieg zwischen Israel und bspw. dem Iran geben wird, sondern darum, dass es einem Deutschen heutzutage nicht mehr erlaubt ist, seine eigene kritische Meinung gegenüber einem (jüdischen) Staat offen kundzutun und diesem Staat etwas vorzuwerfen, was möglicherweise sogar eintreffen könnte.
Es geht darum seine eigene Meinung zu sagen, eben das, was gesagt werden muss.
Sicherlich wäre das Gedicht nicht so auf Widerstand geprallt, wenn Grass sich eine andere politische Thematik, bzw. eine, die nicht so aggressiv gegen Israel vorgeht, ausgesucht hätte.