Eine gelungene Parodie

Sneakreview zu „The Cabin in the Woods“
Kinostart: 06.09.2012.
Manchmal ist man es einfach leid, wenn man sich einen Horrorstreifen ansieht und alle Handlungen des Films einfach schon kennt, denn immerhin folgen die meisten Horror-Slasher dem gleichen ausgelutschten Muster. Genauso ist es auch in dem Film „The Cabin in the Woods“, ganz bewusst darauf ausgelegt jedes, aber auch wirklich JEDES, Klischee zu nutzen, um den Film authentisch zu machen – das allerdings klar als Parodie zu verstehen.

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Teerunde für zwei Hoffnungslose

Wenn ich an die DDR-Schriftstellerin Christa Wolf denke, fallen mir als erstes Werke ein wie „Kassandra“ oder etwa „Medea“. Die im Dezember 2011 verstorbene Autorin hat prägende Literatur verfasst, die vielleicht nicht jedem geläufig ist, die aber stets situationskritisch ist. Die Erzählung „Kein Ort. Nirgends“ aus dem Jahr 1979 ist ein fiktionales Gespräch zwischen den empirischen Charakteren Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode[1] im Jahr 1804, beide haben kurze Zeit später, unabhängig voneinander, Selbstmord begangen.

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Old Werther lässt grüßen

Wer kennt sie nicht, „Die Leiden des jungen Werthers“? Das Werk Goethes gehört wohl zur gängigen Schulliteratur und hat seinerzeit für einige kuriose Selbstmordwellen gesorgt. Das war 1774. Das Buch um Werther beschäftigt auch heute noch und wurde bereits oft rezipiert. Eine solche Rezeption ist „Die neuen Leiden des jungen W.“ von Ulrich Plenzdorf aus dem Jahr 1972, Literatur, welche selbst außerhalb der DDR Bekanntheit erlangte.

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Er ist zurück

Nach vier Jahren Batman-Abstinenz ist es endlich wieder so weit – Christopher Nolan lässt es mit seinem nun vierten Batman Film „The Dark Knight Rises“, mit Christian Bale in der Hauptrolle, in den Kinos gerade so richtig krachen. Bruce Wayne hat sich seit der Ermordung von Harvey Dent (Twoface) acht Jahre lang in seinem Anwesen verbarrikadiert, als ein neuer Bösewicht Gotham City bedroht – der maskentragende Untergrundschurke Bane.

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Die Misanthropie des Lebens

Der Roman „Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg, 2012 im Hanser Verlag erschienen, lässt bereits mit dem Titel eine gewisse Ironie durchscheinen.
Wer glaubt, dass es hier um schöne Dinge geht hat sich nämlich getäuscht. Hier wird nicht so getan als wenn das Leben schön sei, hier geht es um genau das, was uns tagtäglich begleitet und uns eigentlich so langsam ankotzen sollte. Den Leser erwarten Beobachtungen über ein ganzes Leben hinweg, aus der Sicht einer neutralen Persönlichkeit – dem Hermaphroditen Toto.

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Neue Bücher #010

So, ich hatte ja letzt schon die Literaturliste für mein DDR Seminar hier veröffentlicht, und mittlerweile habe ich mich auch bereits für vier Bücher entschieden welche ich als erstes lesen möchte. Natürlich werde ich auch versuchen die anderen Bücher der Liste zu lesen, dennoch fange ich erstmal mit eben diesen an.

Das wären:
Christa Wolf – Kein Ort. Nirgends.
Ulrich Plenzdorf – Die Legende von Paul und Paula
Ulrich Plenzdorf – Die neuen Leiden des jungen W.
Jurek Becker – Jakob der Lügner
Ich finde es übrigens toll wenn der Autor des jeweiligen Buches auf dem Cover zu sehen ist.

Desweiteren nehme ich gerade an einer Leserunde von lovelybooks.de teil und habe in diesem Rahmen Sibylle Berg’s Roman „Vielen Dank für das Leben“ aus dem Hanser Verlag gewonnen. Hierzu wird es auch zeitnah eine Rezension geben. Nachdem das Buch gestern bei mir ankam ist es nun auch schon fast durchgelesen, denn die Geschichte fasziniert trotz, oder gerade wegen, ihrer Boshaftigkeit und Gesellschaftskritik. Einfach herrlich 🙂 Die Geschichte beginnt übrigens (passenderweise) in der DDR.

Eine kleine Anschaffung für mein persönliches „Antiquariat“ darf natürlich auch nicht fehlen, und darum habe ich mir in Marburg für schlappe 2€ noch Ernest Hemmingways „Über den Fluss und durch die Wälder“ (Auflage 1964) zugelegt, ein Buch was sich mit seinem grünen Cover perfekt für einen Teil der Chaos-Challenge anbietet.

Ich weiß, ich kaufe und erstehe leider im Moment viel zu viele Bücher, aber manches muss ja studienbedingt einfach sein (vor allem weil ich so ungern Bücher ausleihe) und manches bietet sich auch so einfach an.

Neue Bücher für die Uni

Gestern habe ich es endlich geschafft die Literaturliste für meinen „Literatur in der DDR“ Kurs aus dem Studiensekretäriat abzuholen. Die Liste mit der vorgegebenen Literatur ist lang und als Neukauf insgesamt unglaublich teuer…mal sehen ob ich die Bücher gebraucht irgendwo bekomme.

Hier die Liste:

  • Franz Fühmann – Briefe 1950-1984
  • Franz Fühmann – Das Judenauto
  • Jurek Becker – Jakob der Lügner (’69)
  • Ulrich Plenzdorf – Die neuen Leiden des jungen W.
  • Volker Braun – Unvollendete Geschichte
  • Günter de Bruyn – Germania Tod in Berlin
  • Christa Wolf – Kein Ort. Nirgends.
  • Ulrich Plenzdorf – Kein runter kein fern
  • Günter de Bruyn – Neue Herrlichkeit
  • Volker Braun – Hinze-Kunze-Roman
  • Georg Seidel – Carmen Kittel

Pflichtsichttermine:

  • Frank Beyer (Erich Neutsch) – Spur der Steine
  • Frank Beyer (Jurek Becker) – Jakob der Lügner (’74)
  • Heiner Carow (Ulrich Plenzdorf) – Die Legende von Paul und Paula

Hinzu kommt noch einiges an Basissekundärliteratur.
Ich weiß ehrlichgesagt nicht wann ich das alles lesen und vor allem bezahlen soll…und den Unterschied zur normalen Literatur und den Pflichtsichtterminen weiß ich auch gerade nicht.