Eine unerwartete Reise

Der Fantasyroman „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien ist eine Abenteuergeschichte in einer fremden Welt.

Der Hobbit Bilbo Beutlin hätte sich nicht einmal im Traum vorstellen können, dass er eines Tages auf ein gefährliches Abenteuer ziehen würde. Doch der weise Zauberer Gandalf bringt ihn unweigerlich mit den 13 Zwergen, angeführt von Thorin Eichenschild, zusammen und sorgt dafür, dass ihm keine andere Wahl bleibt. Die Reise beginnt, und der unerfahrene und vor allem mürrische Hobbit lernt neben gefährlichen Kreaturen auch spannende Seiten von Mittelerde kennen.

Ziel der Reise ist der Einsame Berg, in dem nicht nur der grausame Drache Smurg haust, sondern auch noch der unsagbar wertvolle Zwergenschatz von Thorins Vorfahren zu finden ist. Auf der Reise begegnen die Zwerge, Bilbo und anfangs auch Gandalf nicht nur freundlich gesinnten Elben, sondern auch den gefürchteten Orks und einigen Wölfen.
Bilbo gelangt in einer der Orkhöhlen an Gollums Ring, der manch einem aus Tolkiens „Der Herr der Ringe“ bekannt sein sollte, und lernt so die fantastische Möglichkeit kennen, sich mithilfe des Schmuckstücks unsichtbar zu machen.
Die Suche nach dem Schatz und das Treffen auf den Drachen Smurg erweisen sich nicht gerade als einfach, und so bahnt sich ein großer Streit um den gewaltigen Zwergenschatz an.

In dem Roman folgt ein Erlebnis dem nächsten, denn über ruhige Zeiten gibt es eben, wie auch im Buch geschrieben, kaum etwas zu berichten. In den tiefen der Gebirge und Wälder herrschen zudem so große Gefahren, dass die Helden der Geschichte stets von einer gefährlichen Situation in die nächste „rutschen“. Die Geschichte selbst liest sich wie ein langes Märchen, in welchem der mürrische Hobbit, genauso wie einige der Zwerge, immer mehr an Sympathie gewinnt.

Interessant ist das Buch nicht nur für „Herr der Ringe“-Fans, die etwas über die Vorgeschichte des Fantasyepos wissen wollen, sondern auch für Leser, die eher weniger mit Fantasyromanen anfangen können oder sogar für Kinder. „Der kleine Hobbit“, 1937 erstmals publiziert, führt den Leser ein in die fantastische Welt, die direkt Lust auf den entsprechenden Spielfilm „Der Hobbit“ macht, der im Dezember 2012 endlich in die deutschen Kinos kommt. Der Roman ist sprachstilistisch nicht so komplex konzipiert wie andere Bücher von Tolkien, dennoch ist er anspruchsvoll (was man von einem germanischen Philologen auch erwarten dürfte).

Einziger Schwachpunkt des Buches ist die unglaubliche Langatmigkeit, welche die Geschichte an manchen Stellen, bspw. bei einigen Kämpfen, an den Tag legt – vielleicht einer der Gründe, wieso der Spielfilm wohlmöglich sogar ein Dreiteiler wird.

Der kleine Hobbit bei:  dtv      Amazon: Der kleine Hobbit


Kurze eigene Meinung:
Ich bin eigentlich kein Fantasy-Leser, wollte aber immer schon einmal dieses Buch lesen. Erstaunlicherweise habe ich auch gerade einmal einen Tag gebraucht um die Geschichte rund um den Hobbit Bilbo durchzulesen.

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4 Kommentare zu „Eine unerwartete Reise“

    1. hm ja, ging irgendwie unerwartet flott 😀
      (muss daran gelegen haben, dass mein Mitbewohner bis um 4 Uhr nachts Krach gemacht hat und ich nicht schlafen konnte)
      Fands eigentlich ganz gut, wenn auch etwas langatmig ^^

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