Neue Bücher #004

Es war einmal wieder soweit – heute wurden im Foyer des geisteswissenschaftlichen Instituts der Philipps-Universität in Marburg schöne, alte und vor allem gut erhaltene Bücher verkauft.
Jedes Buch gab es zu 50cent das Stück, wer 5 Bücher gekauft hat, musste nur 4 bezahlen. Also habe ich direkt zugeschlagen und einmal wieder ein paar interessante Bücher erstanden, bevor nächste Woche auch in unserer Fachbibliothek wieder ein großer Bücherbasar ist.

08.
Ernst Wiechert – Der Totenwald
In meinem Studium habe ich mich für den Schwerpunkt Literatur nach 1900 entschieden, wo auch die Literatur aus dem Nationalsozialismus nicht zu kurz kommen darf. Ich weiß, dass Thema ist mittlerweile sicherlich jeder absolut leid, dennoch habe ich eine alte Ausgabe von Ernst Wiecherts Totenwald, verfasst 1939, veröffentlicht 1946, auf dem Büchertisch gefunden, die mich direkt angelächelt hat.

09.
William Shakespeare – Der Kaufmann von Venedig
Wahrscheinlich eines der besten Exempel neuzeitlicher Literatur. Das Buch selbst ist eine sehr gut erhaltene Reclamausgabe, schätzungsweise aus den 1940ern (Jahreszahlen stehen ja in älteren Büchern leider selten drin). Das Buch passt im übrigen auch ganz gut zu meiner Literaturgeschichtsvorlesung, in der zufälligerweise noch eine Vorlesung zu Shakespeare folgt.

10.
Aldous Huxley – Nach vielen Sommern
Wie ich mich damals in der Schule mit Huxley’s Schöne Neue Welt, bzw. der englischen Originalvariante Brave New World gequält habe, um meine Abiturklausuren einigermaßen auf die Reihe zu bekommen. Der Autor stand nach der Lektüre meiner Ansicht nach unter einem ganz schlechten Stern. Mit Nach vielen Sommern gebe ich Huxley eine letzte Chance 😉

11.
Daphne du Maurier – Karriere
Mal wieder etwas Literatur nach 1900 – genauer gesagt 1951. Der Name der Autorin war mir schon vorher geläuftig, vor allem durch ihr Buch Rebecca, von welchem eine Freundin von mir immer am schwärmen war. Der Buchrücken verspricht, dass der Roman dramatisch und erregend sei, ich bin gespannt.

12.
Stürmer und Dränger
Nein, dieses Buch, herausgegeben von Gruenberg und Habermann, ist kein Sachbuch im herkömmlichen Sinne. Hier finden sich exemplarisch Texte von einigen Stürmern und Drängern, bspw. Goether, Herder, Schubart oder Lavater. Das Buch an sich steht noch in Fraktur, sprich es wird noch einige Zeit dauern bis ich mir dieses Buch zu Gemüte ziehe.

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